Über mich

In Deutschland geboren und aufgewachsen, sind die kurdischen Wurzeln dominierender Teil meines Lebens und Wirkens.

Nach dem Abitur habe ich an der Universitätsgesamthochschule Essen Humanmedizin studiert. Ich bin Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und habe eine Spezialisierung im Bereich Neonatologie. 2014 habe ich angefangen, als Oberärztin in der Kinderklinik zu arbeiten. Seit Januar 2024 bin ich leitende Oberärztin.

Berufspolitik ist eine meiner Leidenschaften. Schon im Studium bin ich in die Ärztegewerkschaft Marburger Bund eingetreten. Seit einigen Jahren bin ich stellvertretende Vorsitzende im Bezirk Bottrop / Gelsenkirchen. Seit 2018 bin ich zudem Mitglied im Betriebsrat und seit Januar 2023 in der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Im November 2024 wurde ich in den Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe gewählt.  Darüber hinaus bin ich assoziiertes Mitglied der World Medical Association. Gesundheitspolitik steht auch außerhalb von Gewerkschaft und Betriebsrat auf meiner Agenda. Ich bin Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen (ASG) NRW und stellvertretende Vorsitzende der ASG Westliches Westfalen.

Berufung ist für mich das Engagement im kurdischen Kontext. Nach jahrelangen Aktivitäten im Deutsch- Kurdischen Kulturverein Dortmund e.V. habe ich das Netzwerk kurdischer AkademikerInnen e.V. (http://www.kurd-akad.com) mitgegründet und bin Co-Vorsitzende dieses Vereins. Zudem bin ich Mitglied im Vorstand der EU Turkey Civic Commission (www.eutcc.net), die u.a. alljährlich eine Konferenz im Europaparlament organisiert. Desweiteren gehöre ich dem Beirat des DeZIM (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung) Projektes zu 'Inter-migrantische Dynamiken & kumulierte Rassismuserfahrungen in Deutschland' an. 

Die Initiative 'Medizin für Rojava', deren SprecherInnen-Kreis ich angehöre, ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Beruf und Berufung.